Zutaten:
- 1 frische Freilandgans (ca. 4,5 kg)
- 3 EL grobes Meersalz
- 2 EL getrockneter Beifuß
- 1 EL Honig
- 3 große Äpfel (Boskoop oder Holsteiner Cox)
- 2 große Zwiebeln
- 1 Bund frischer Majoran
- 500g Gänseklein (Hals, Flügelspitzen, Innereien)
- 500 ml kräftiger Rotwein (z.B. Spätburgunder)
- 500 ml Geflügelfond
- 1 Bund Suppengrün (Karotte, Sellerie, Lauch)
- 2 EL Tomatenmark
Anleitung:
- Die Gans von innen und außen gründlich waschen und absolut trocken tupfen. Überschüssiges Fett im Bauchraum entfernen.
- Nadelkissen-Technik: Mit einer sauberen Nadel unterhalb der Flügel und an den Keulen vorsichtig in die Haut stechen (nicht ins Fleisch!), damit das Fett während des Garens optimal abfließen kann.
- Das Innere der Gans großzügig mit Salz und Beifuß einreiben. Den Bauchraum mit geviertelten Äpfeln, Zwiebeln und Majoran füllen und die Öffnung mit Küchengarn verschließen.
- Den Ofen auf 150 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Gans mit der Brust nach unten auf einen Rost über einem Bräter legen. In den Bräter etwas Wasser, das Gänseklein und das grob gewürfelte Suppengrün geben.
- Nach 90 Minuten die Gans wenden. Während der restlichen Garzeit (insgesamt ca. 4-5 Stunden) das Fett kontrolliert ablaufen lassen. Die Gans im eigenen Saft schmoren lassen, ohne die Tür häufig zu öffnen.
- Für das Finale die Temperatur auf 220 °C (Umluft oder Grill) erhöhen. Die Gans mit einer Mischung aus Honig und Salz bestreichen und ca. 30 Minuten knusprig grillen, bis die Haut mahagonifarben glänzt.
- Den Bratenfond durch ein Sieb gießen, entfetten (mit einer Fett-Trenn-Kanne), mit Rotwein und Geflügelfond einkochen und mit Tomatenmark binden, um eine kräftige Jus zu erhalten.